Donnerstag, 15. März 2012

27.2- 12.3. Reise Teil 2

Seit Montagnacht bin ich wieder in Medan und auf Verabschiedungstour, dennoch will ich mir jetzt endlich mal Zeit nehmen, um euch zu berichten, was die letzten zwei Wochen so los war.

Nach dem meine Mama und Tante wieder im Flugzeug Richtung Deutschland saßen, ging es für uns weiter nach Sanur -ein kleines Touristenörtchen am Meer. Viel zu sehen gab es nicht, aber im Wasser plätschern und die Seele baumeln lassen hat uns auch vollkommen ausgereicht. Nach zwei Tagen ging es jedoch früh um 6.00 Uhr mit dem Bus nach Padang und von dort auf die Fähre, weiter  nach Lembar, Lombok und letzten Endes Senggigi.




Bereits am ersten Abend konnte man ein wunderschönes Naturspektakel genießen. Man sitzt am Strand und beobachtet die Surfer. Schaut man nach links, sieht man Lombok umgeben von großen dunklen Wolken, die vor sich hin brummten. Schaut man nach rechts erstreckt sich über dem Meer ein atemberaubender Sonnengang. Die Krönung war jedoch der Regenbogen, der beide Himmelshälften miteinander verband. Doch natürlich hatten wir keinen Foto dabei!!!
So vergingen die Tage am Meer … Am vorletzten Tag konnte ich allerdings an einem Restaurant mit teilweise deutscher Speisekarte nicht mehr vorbei gehen. Die Bratkartoffeln und der Leberkäse mit Spiegelei riefen einfach zu laut nach mir. Diese kleine ‚Kneipe‘ hat uns jedoch nur essentechnisch gefallen, denn die Gäste waren dafür eher abstoßend. Alte Männer, vornehmlich Deutsche, die sich, dem Geruch zu Folge, den ganzen Tag Bier rein schütten und neben bei eine junge indonesische Frau ‚halten‘! An der Art wie sie mit einander umgegangen sind und sich unterhalten haben, wenn sie es überhaupt getan haben, ließ keinen Zweifel aus, dass es hier nur um Geld geht. Das ist einfach nur widerlich!!!




Nach knapp einer Woche ging es dann weiter auf die Gili-Inseln – kleine süße Inseln die zwischen Nordbali und –lombok liegen. Wir entschieden uns für die ‚Partyinsel‘, aber es war halb so wild, ganz im Gegenteil. Auf den Inseln gibt es keinen Verkehr und somit ist es wunderschön ruhig und man kann immer das Rauschen der Wellen hören! Zudem sind alle super relaxt, freundlich und glücklich, was vielleicht auch an den Mushrooms liegt, die einem an jeder Ecke angeboten werden, denn anders als Gras sind Pilze nicht illegal!  Nur mit dem Wetter hatten wir leider Pech und uns überraschte ein tropischer Regenschauer nach dem anderen. Trotzdem waren wir traurig, als es nach 5 Tagen Abschied nehmen hieß.






Unser Weg führte uns weiter nach Ubud, eine Stadt im Herzen des kulturellen Balis. Dort konnte man nicht nur hervorragend Shoppen gehen, sondern war nah an den wichtigsten Tempel und religiösen Stätten dran. Natürlich machten wir ganz Tourie like einen Ausflug und klapperten alles ab. Das i-Tüpfelchen war jedoch unser Homestay, welches ganz in balinesischem Stil gehalten wurde.


die heilige Quelle



Reisterrassen

die Eingangstür zu unserem Zimmer



Das Abflugdatum rückte jedoch unaufhaltsam näher und so war mein letzter Stopp am 11.3. Kuta, Bali. Die Partyhochburg Balis, aber vom Hocker gehauen hat es mich nicht: zu viele Touristen und zu viele betrunkene Australier ;)

Auf den nächsten Urlaub!


Ja und jetzt bin ich wieder Medan … uns bald wieder in Deutschland! Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht.
In den nächsten Tagen werde ich dann auch noch einen Abschlussbericht posten!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen