Donnerstag, 19. Januar 2012

26.12.2011 Pulau Weh

So schnell ist das Jahr rum und es ist schon wieder Weihnachten, nur merke ich davon hier nichts, aber etwas Besonderes wollen wir ja dennoch machen. So geht es mit 4 Franzosen Richtung Nordspitze der Insel …
Am Abend des 22.12. saßen wir im Nachtbus nach Banda Aceh. Vor uns lag eine 12 stündige Fahrt über Stock und Stein, um ehrlich zu sein war ich bei dem Fahrstil der Indonesier froh, dass es dunkel draußen war. Die Fahrt war erstaunlich bequeme und so kamen wir mehr oder weniger ausgeruht am Busbahnhof von Banda Aceh an. Weiter ging es dann zur Fähre und ich hatte Glück, denn gerade ging die zwar etwas teurere, aber dafür auch wesentlich schnellere. Das Risiko der Seekrankheit konnte also minimiert werden. Auf Pulau Weh ging es dann mit dem Taxi um die halbe Insel nach Sabang, wo wir in einem kleinen Home-Stay unter gekommen sind. Unser Holzbungalow lag direkt am Meer, mit einer Veranda und Hängematten. Alles war sehr einfach gehalten und trotzdem wunderschön.  Die zwei Tage verbrachte ich in vollkommener Abgeschiedenheit und Entspannung: eine gesunde Abwechslung von Essen, Schlafen, Schnorcheln und netten Unterhaltung. So lernte ich zum Beispiel einen Frührentner kennen, dessen Tochter bei mir in Jena gleich ums Eck wohnt. Die Welt ist so klein!!!





Am Heiligabend gab es ein gemeinsames Weihnachtsessen und eine Flasche Wein, frisch eingeflogen aus Frankreich und eine große Party …



Das einzige Problem war das ich nach drei Stunden Schlafen aufstehen musste und wieder Richtung Fähre gewackelt bin und Pech es gab diesmal nur die langsame. Ich konzentrierte mich also zwei Stunden lang meinen Mageninhalt bei mir zu behalten. Zurück in Banda Aceh hatte ich noch den halben Tag Tod zu schlagen, also schaute ich mir die Stadt, die Tsunami-Gedenkstätten und den Strand an. Allerdings war ich so froh, als der Tag vorbei war und ich mich in den Nachtbus legen konnte.





Fazit: Wenn man Banda Aceh nicht gesehen hat, hat man nichts verpasst, aber Pulau Weh ist sehr lohnenswert!!!


Donnerstag, 22. Dezember 2011

Jetzt hätte ich beinah was vergessen ... die Toilettenanweisung :

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Hohoho

Die vergangenen Tage habe ich also hauptsächlich relaxt: Der Arbeit nach gehen, mit Leuten quatschen, Kaffee trinken gehen, shoppen und was Mädchen ebenso tun. Das mag für den ein oder anderen sicher langweilig klingen, aber das ist es ganz und gar nicht, da Indonesien immer wieder eine Überraschung bereit hält. Während in Banda Aceh auf einem Punkkonzert Punks festgenommen werden, weil sie nicht der Vorstellung der dort geltenden Scharia entsprechen und jetzt den Koran vorgelesen bekommen, bestell ich in Medan Pizza auf Deutsch, weil uns die nette Firme weder auf Indonesisch, noch auf Englisch verstanden hat. Ja und so schwindet die Zeit dahin …

Heute Abend haben wir im Wohnheim eine kleine Weihnachtsfeier veranstaltet. Ein rundherum gelungener Abend, mit schönen Geschenken und leckerem Essen. Zur Feier des Tages habe ich mich verschwenderischer Weise auch direkt zwei Bier gegönnt.




Morgen heißt es dann Koffer packen, den am Donnerstag geht es mit dem Nachtbus nach Pula Wai, um dort in aller Idylle die Feiertag zu genießen. Am Montag geht es dann direkt weiter nach Neuseeland. Stress pur … aber hey es könnte schlimmer sein und schnein :D

Frohe Weihnachten an alle und genießt die Feiertage:)

Dienstag, 13. Dezember 2011

TipTop

TipTop ist das Restaurant, in welchem ich heute Abend war. In allen Reiseführern wird es empfohlen als the place to eat - Was so besonders an dem ganzen Ding ist, habe ich allerdings nicht verstanden. Wahrscheinlich einfach die Tatsache, dass es westliches und indonesisches Essen zu verhältnismäßig günstigen Restaurantpreisen in kolonialstilmäßiger Atmosphäre gibt. Mein Omelett mit gebuttertem (Weiß)Brot war auch echt lecker. Zum Nachtisch konnte ich mir ein ach so leckeres Törtchen natürlich nicht entgehen lassen und mein unscharfes Bild lässt durchblicken, mit welcher Begeisterung ich mich auf den Leckerbissen gestürzt habe. Doch  prompt habe ich eine indonesische Spezialität erwischt - Schokolade mit Käse. Die zwei Biskuitböden trennte geriebener Käse! Es schmeckt halb so schlimm wie es klingt und dennoch, muss ich das definitiv nicht noch einmal essen ...






Selamat natal

Und schon wieder eine entspannte Woche rum, man macht hier mal ein bisschen was und geht da mal ein bisschen bummeln. Mein Highlight war auf jeden Fall Starbucks am Dienstag :)
Am Samstagabend bin ich meiner Pflicht als Dozentin nach gekommen und habe den Weihnachtsgottesdienst der Deutschabteilung besucht. Zwischen Gebeten und indonesischen Weihnachtsliedern haben Musik- und Theaterstücke die Stimmung erheitert: entweder weil es wirklich gut war oder eben wirklich schief  … Wir zwei deutschen Praktikanten haben natürlich spontaner Weise einen Beitrag geleistet: eine Kerze anzünden und ein lustig übersetztes Stück aus der Bibel vortragen. Wenn einem langweilig wurde konnte man die ganzen Mädels bestaunen. Die Kirche dient wohl als Catwalk! Alle tragen Kleider, manche sogar Ballkleider, Highheels und Make up – alles stakst durch die Gegend und zeigt plötzlich Bein. Aber man bekommt auch die Möglichkeit traditionelle Kleidung zu betrachten …



Nach drei Stunden ist uns die Erleichterung beinah anzusehen. Endlich durften wir uns auf unsere Fressboxen stürzen, die allerdings viel zu klein waren, was dazu führte, dass wir im Anschluss noch Essen gegangen sind :) Abgerundet werden solche Aktionen natürlich mit kleinen Fotoshootings …




Und endlich ist es soweit und die letzte Uniwoche ist angebrochen, die Zeit nimmt ihren Lauf und die Urlaubsplanung für das nächste Jahr nimmt Formen an. Ich freu mich!!!

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Manche Dinge müssen eben einfach getan werden!

Heute habe wir uns Henna-Tattoos machen lassen :) Leider habe ich den "Künstler" erwischt, der weniger talentiert ist, dementsprechend sind die Körperbemalung nicht so gut aus wie erwartet, vor allem weil einige Linien breit gelaufen sind und dennoch mag ich meinen neuen Körperschmuck. Der Spaß hat ja auch nur einen Euro gekostet ...


Die untere Hand ist mein!

Montag, 5. Dezember 2011

Ein Bett für eine Prinzessin

Heute habe ich mich also noch einmal auf den Weg gemacht und zum einen Bettwäsche gekauft, die ich euch nicht vorenthalten will und zum anderen einige Leckereien. Morgen zum Frühstück erwartet mich ein Peanutbutter-Jelly-Sandwich <3